„Arbeiter für das Himmelreich“

Im November des letzten Jahres fand in Rom eine Begegnung der Generalsuperioren der männlichen Ordensgemeinschaften mit Papst Franziskus statt. Im Laufe des Gesprächs wies Papst Franziksus – der selbst Ordensmann ist – darauf hin, dass die Werke eines Ordens oft zeitbedingt und damit vergänglich sind. Das Charisma aber bleibt und überdauert die Zeit. In jeder Generation gilt es aufs neue, ausgehend von diesem Charisma, die Sendung des Ordens zu aktualisieren und zu verwirklichen. Nun sind auch wir in der Situation, dass eines der Werke des Ordens, die „Kalasantinerblätter“, in der bisherigen Form eingestellt wird. Heute sind neue Medien und neue Formen der Kommunikation gefragt. So manches ist in unserer Zeit im Umbruch und in der vielbeschworenen Krise. Umso bedeutender ist es, die Frage nach dem Charisma, der eigentlichen „Seele“ und dem innersten Lebensprinzip unserer Gemeinschaft, die nun 125 Jahre alt geworden ist, zu fragen. Hierzu sollen auch die folgenden Gedanken dienen. Weiterlesen

Der junge christliche Mann soll es wissen, daß die Ehe ein heiliger Stand, ja sogar ein von Christus selbst eingesetztes heiliges Sakrament und nach Gottes Anordnung unauflöslich sei. Diese Erkenntnis wird ihn warnen und bewahren vor jeglichem Leichtsinne und jeder Übereilung in dem Eingehen der Ehe und in dieser selbst für ihn, für Familie, für Staat und Kirche zur Quelle und zur Stütze einer dauernden Wohlfahrt und reichlichen Segens werden. Denn nur so ist es möglich, daß in den Familien gegenseitige Liebe und Nachsicht, Pflichttreue und Gewissenhaftigkeit, Ordnung und Sitte, Arbeitsfreudigkeit und Geduld, Sparsamkeit und Fleiß ihren Einzug halten und auf die Dauer gedeihen zum Segen der einzelnen und der ganzen menschlichen Gesellschaft. Weiterlesen

Der göttliche Heiland kam, um uns zu erlösen. „Wegen uns Menschen und um unseres Heiles willen ist er vom Himmel herabgestiegen und Mensch geworden.“ (Credo) Welche Liebe! Jesus kam nicht seinetwegen, um vielleicht glücklicher zu werden – war ja sein ganzes Leben ein Leben der Schmerzen und der Qualen. Von ihm gilt das Wort der Hl. Schrift: „Im Schmerze hat abgenommen mein Leben und meine Jahre im Seufzen“; (Ps 30, 11) denn er allein konnte sagen: „Mein Schmerz ist immer vor meinem Angesichte“ (Ps 37, 18) Weiterlesen