Durch den Gedanken an die kommenden Leiden und an den Undank der Menschen hat der göttliche Heiland am Ölberge einen solchen Seelenschmerz empfunden, dass sogar blutiger Schweiß aus seinem Leibe drang. Die furchtbare Geißelung hat den hl. Leib Jesu ganz zerfleischt. Wie entsetzlich schmerzlich war die Dornenkrönung! Unter namenlosen Qualen trug der Heiland das Kreuz auf Golgotha und hing drei Stunden am Kreuze. Ach, die furchtbaren Schmerzen, welche die Nägel an Händen und Füßen ihm verursachten! Alles dies hat er geduldig gelitten, weil er uns so innig liebt. Weiterlesen

Am Sonntag, dem 24. Februar 2019, wurde in der Kalasantinerkirche ein großes Fest gefeiert: Weihbischof Stephan Turnovszky weihte unseren Mitbruder P. Matthias Gabriel zum Diakon. Fast alle Mitbrüder und viele Gläubige aus Wien und dem Burgenland, der Heimat von P. Matthias, nahmen Anteil an der Freude des neugeweihten Diakons. In seiner Predigt betonte Weihbischof Turnovszky, dass der Diakon zum Dienen und nicht zum Herrschen bestellt ist, und dass die Kraft dazu von Gott und nicht von uns kommt, wie der Apostel Paulus an die Korinther schreibt (vgl. 2 Kor 4,7). Im Anschluss an die Weiheliturgie wurde bei einer ausgiebigen Agape weitergefeiert.

Jesus hat sich selbst den guten Hirten genannt, der seine Schafe liebt. Weil nun Jesus auf der Erde nicht geblieben ist, so hat er andere zu Hirten bestimmt: das sind die Priester. Deshalb müssen auch diese, die Stellvertreter Jesu sind, gute Hirten sein. Sie müssen auch ein Herz haben, wie es der liebe Heiland gehabt hat. Jesus weinte, weil ihm das Unglück Jerusalems wirklich zu Herzen ging. So würde auch jeder gute Hirte große Angst ausstehen, wenn er befürchten muss, dass ihm ein Schäflein verloren gehen kann. Weiterlesen